sternenfall

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aggressive is better than sad

ich könnte in die luft gehen. meine arme sind leergeboxt. ich faule vor mich hin und mein kopf sehnt sich nach der wand.
eine ursache für meine wut kenne ich: ich mache seit wochen NIX gescheites. habe heute seit monaten das erste mal was für meine diplomarbeit in die hand genommen und es nach anderthalb seiten direkt wieder weggelegt. mit so ner attitude zieht sich a) mein studium noch ewig hin und b) kriege ich ein medizinstudium nie auf die reihe. mir bröckeln mal wieder die zukunftsperspektiven. und mein selbstmitleid schleicht sich auch wieder rasant an. das macht mich wahnsinnig. ich bin unordentlich, selbstmitleidig, faul, faul, faul und aggressiv.
aber immerhin ist aggressiv leichter zu ertragen als traurig.
31.3.10 20:29


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never satisfied

ich traue mir gerade mal wieder nicht. euphorisch wird zu depressiv, selbstwirksamkeit ist mal vorhanden und mal nicht..
mich beschäftigt gerade, dass ich nie zufrieden mit meiner inneren lage bin: bin ich gut drauf, dann traue ich dem nicht und warte innerlich aufs umschlagen; meine gedanken kommen mir unreflektiert und ziellos vor; rast mein kopf, so macht mich das verrückt; meldet mein kopf sich gerade nicht, fange ich an zu grübeln, was in mir gerade vorgeht. ich versuche, aus meinen handlungen auf meine innere lage rückzuschlussfolgern und bin mir unsicher, ob das seine richtigkeit hat etc. das ist natürlich verkorkst, wenn das alles anlass zur unzufriedenheit bietet, dann bleibt nicht mehr viel.
ich verstehe mich nicht und weiß nicht, was ich will, nur dass ich nicht so sein will, wie ich bin..
14.3.10 19:23


"mir passiert sowas nicht"

ich glaube, jeder mensch hat so eine gewisse überzeugung der eigenen unverletzlichkeit. diejenigen, die lungenkrebs durchs rauchen, dauerhafte schäden durch drogenkonsum etc kriegen - das sind immer die anderen. mir passiert sowas nicht. ist die innere überzeugung.
gestern habe ich festgestellt, dass ich nicht so unverletzlich bin. ich habe ja immer innerlich die augen verdreht, wenn man mir als gegenargument gegen selbstverletzung geliefert hat, dass man da ja auch mal aus versehen mehr kaputt machen kann, als man will. mir passiert sowas nicht. schließlich schneide ich kontrolliert, schicht für schicht, und gucke erst, was da ist, bevor ich weitermache.
gestern hatte ich auf einmal eine kleine blutfontäne, die aus meinem arm geschossen ist. und meinen tisch und lappi vollgesaut hat. ich habe mir, tatsächlich aus versehen, die pulsader angeritzt. und da saß ich dann also... zum einen ging mir ständig nur durch den kopf: wenn du da jetzt richtig reinschneidest, dann könnte das alles heute vorbei sein. dazu war die verzweiflung dann aber doch nciht groß genug. aber die faszination war groß. zum anderen: scheiße, sowas passiert tatsächlich aus versehen.
und nun wäre wohl die schlussfolgerung: nicht mehr oder nicht mehr so tief schneiden.
ich weiß nur, dass es gestern nur so halbherzig gut getan hat, heute aber mein bedürfnis danach mindestens wieder genau so groß ist.
frack that.
14.3.10 11:25


lächerlich, lächerlich...

...bin ich, bin ich...
Ich weiß gar nicht, was mich mehr an mir aufregt:
dass ich heute 15 (!!) stunden geschlafen habe,
dass ich den dritten tag in folge NIX für die prüfung gemacht habe,
dass ich mich nicht entscheiden kann, zu cutten oder nicht,
dass ich trotz überdehnter sehne spiele zocke und mich dann wundere, dass mein handgelenk hölle weh tut,
und so weiter und so fort!
ich bin so unzufrieden mit meiner faulheit, tagesstruktur etc
und was mache ich dagegen? NIX
also sollte ich mich auch nicht beschweren
ich habe lust auf schmerz
ich habe keine lust auf krankenhaus
dieser kompensationsmechanismus ist schon allein so albern
aber wieder neuroleptika nehmen auch
da hätte ich auch direkt bei drogen bleiben können
ich bin so aggro, dass boxen perfekt wäre
aber nicht mit der scheiß sehne
auch scheiße: ich wollte es ja eigentlich mal etwas ruhiger angehen lassen und mich vor prüfungen nicht mehr so stressen
das ist aber mal wieder eigentlich unmöglich, wenn ich mich noch auf medizin bewerben möchte
scheiß zvs studiengänge
außerdem komme ich da mit meiner faulheit nie im leben durch
ach, hass.
13.3.10 20:03


had enough of everything

ich dachte, ich hätte heute einen guten tag. mit einem beschwingten gang. jetzt ist nur noch depressive unruhe in mir.
möchte ich mir einfach nicht gönnen, glücklich zu sein?
andererseits, sind andere menschen einfach so ohne anlass glücklich?
mir fehlt der realitätsbezug. ich halte mich zu viel in meinem eigenen drama auf, und meiner wunschvorstellung von dem, wie leben sein sollte.
some of us take a shortcut, decide the world is too much or too little
irgendwie kann ich da nur sagen: beides
zu viel, weil ich mich von allem überfordert und verängstigt fühle
zu wenig, weil leben keinen sinn oder spaß macht, wofür dann also das ganze?
und dann noch leben als jemand, den man mindestens zur hälfte verachtet. selbstbezogen, faul, schwach, unzuverlässig, undiszipliniert, unsozial.
in mir ist mal wieder richtig viel destruktivität.
seit chrissie weg ist, habe ich außer meinem freund und jakob niemanden mehr aktiv gesehen. und das haus verlasse ich sowieso fast nie, außer zum arbeiten oder einkaufen.
loser.
heute wollte ich meinen methodenteil schreiben. was ein wunder, natürlich habe ich heute noch nichts gemacht, aus serie gucken.
hass.
12.3.10 16:40


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