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Löchrige Fröhlichkeit

Ich sitze hier und bin unruhig und lethargisch zugleich. Mir ist schlecht und ich fühl mich widerlich. Habe zugenommen in einem Überschwang von ich mag mich auch mit mehr Kilos und fühl mich kugelig. Habe total Angst, dass die ADs vielleicht doch nicht so helfen, ich mich an die neue Situation gewöhnt habe und das Hoch vorbei ist.
Und nun?
Morgen habe ich mein erstes richtiges geplantes reales Treffen mit Christian und ich habe Riesenangst vor Schweigen und davor, dass er mich uninteressant und verkorkst finden könnte. Ich bin es ja auch. Bin ich?
Ich mag meine verkrampfte, nervöse Art überhaupt nicht. Und ihn mag ich gern, also möchte ich glänzen und ihn beeindrucken. Aber verstellen will ich mich auch nicht, nur habe ich mal wieder Angst, dass ich nicht reiche und nicht weiß, was ich bin und so auch nicht mit dem überzeugen kann, was ich bin.
Außerdem ist morgen das erste Mal Jazzdance und das ist zuviel Sozialität auf einmal... Auf jeden Fall werde ich langärmlig tragen, um nicht wieder damit direkt aufzufallen. Am Liebsten würd ich mich da eh in eine hintere Ecke quetschen. Und hab Angst davor, keinen Anschluss da zu finden und mich deswegen für noch unliebenswerter und uninteressanter zu halten.
Außerdem hab ich mal wieder dieses Gefühl, ich müsste viel tun, damit mein Leben irgendetwas Glänzendes und Großartiges hat, aber ich weiß nicht was.
Schlecht ist mir auch.
Warum steiger ich mich eigentlich in ein Treffen auf einen Kaffee so rein? Ich weiß nicht, ob er Interesse an mir hat, und hey, ich weiß noch nicht mal, ob ich Interesse an ihm habe.
Also sollte ich einfach neugierig dahin gehen und schauen, was für ein Mensch da vor mir sitzt. Aber ich habe zuviel Angst, zu enttäuschen, als dass ich das könnte. Und ich wünsche mir eine Beziehung zu sehr, obwohl ich gerade mal wieder zufrieden bin mit meinem Singleleben und damit, mein Bett für mich allein zu haben.
Verdrehte Welt.
Ich fühle mich ein bisschen gefühlslos und aufgedreht.
Und mir ist schlecht.
Mein Gras ist alle und prompt fange ich wieder mit Schlaftabletten an.
Ich elender Suchtbolzen.
Und die allergrößte Angst habe ich davor, wieder in alte Muster zurückzufallen und mich und mein Leben wieder elendig zu hassen. Wieder alles in Schwarz hüllen zu wollen.
Ich suche mir jetzt Klamotten für morgen raus und gehe schlafen.
Adioz.
15.10.06 23:58


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I'll bleed if I want to?

Scheißtag. Scheißleben. Keine Lust.
Marcel ist heute unterwegs und ich fühle mich einsam und versumpfe. Sitze hier mit einem Kopf voller Gedanken, die ich überhaupt nicht leiden kann. Genauer: ich kann mich nicht leiden. Mitsamt der Gedanken, die genau das aussagen.
Ich kann ja nicht immer unter Menschen sein, deswegen muss ich mich mit meinen Gedanken wohl oder übel auch mal auseinandersetzen.
Ich mag schneiden, Blut fließen sehen, meine Gedanken zur Ruhe bringen. Gleichzeitig denke ich mir aber, dass ich das nicht möchte. Warum? Weil ich zu lange in selbstzerstörerischen Mustern hänge, die mich fertig machen und endlich leben möchte. Gleichzeitig - will ich da raus? Ich könnte jetzt auch Jakob anrufen, mich ablenken. Mir was Gutes tun. Lernen. Ein Buch lesen. Einen Film schauen. Aber mein Gedankendickicht ist zu festverschnürt um so etwas durchzulassen. Fühl ich mich wohl darin? Nein, aber ich möchte auch nichts Positives zwischen mich und meine Dunkelwelt laufen lassen. Ich wäre eh nicht zugänglich für nette Worte. Freundlichkeiten prallen an mir ab und lassen mich kalt.
Ich fühle mich traurig und leer und unnötig auf dieser Welt. Nein, ausnahmsweise mal nichts gegen mein Leben, das finde ich im Moment sogar ziemlich klasse. Aber da ist diese Dumpfheit und Trägheit und Antipathie gegen alles in mir, overwhelming.
Vielleicht habe ich schon so viele Narben, dass es eh egal ist. Vielleicht ist auch jeder neue Schnitt ein Schritt zurück in die falsche Richtung. Wo ist die richtige?
Manchmal glaube ich, ich denke mich kaputt. Aber wie sonst? Wenn ich gefühllos bin, was bleibt mir, als zu denken?
Falling is familiar. Und Besserung in Sicht? Stets nur temporär, unverlässlich, fragil. Ich fühle mich träge, eingehüllt von immer wiederkehrenden, ermüdenden, aufreibenden Gedanken. Ich bin dabei, mich abzuregen, aber was übrigbleibt ist auch nicht besser: diese komische Zustand des Nicht-Seins, Nicht-Sein-Wollens, Leere, Zweifel, Traurigkeit.
2.9.06 21:58


standing down / disappear into the obscure / resting days / waiting for new disease

..singt da Opeth auf einer CD die ich Dank eines Auszeichnungsfehlers für 69NOK bekam - was so in etwa 9 Euro sind. Harr. Es gibt doch manchmal Glück und es leben hoch die cd planetiirgendwas in Norwegen.
Ebenso ein Dankeschön an die Sigur Ros CD, von der ich keine Ahnung habe, wie sie heißt, sie ist weiß, und sie ist sehr schön.
Deutschland stinkt und ist laut und voll.
Ich will hier weg, aber ich möchte auch nirgendwo anders sein; nirgendwo, wo ich auch bin.
Wer bin ich?
Ein fettes Stück, dass da sitzt und sich fragt, warum es so anders fühlt, bzw nicht fühlt, als es fühlen solte.
Norwegen hat mir nicht das gegeben, was es mir sonst gegeben hat. Nicht dieses Gefühl, enfach da sein zu können und da sein zu wollen, im Frieden zu sein und einfach zu sein. Immer dieses ich sollte jetzt so fühlen. Und doch anders sein. Habe mich nach zu Hause gesehnt. Hier ist es nur lauter, dreckiger, hässlicher und ich bin leer. Gefühllos und aber so in meine Gedanken verstrickt, dass ich ständig völlig abwesend bin und gar nicht wirklich realisiere, was in meinem Leben passiert. Ich weiß nicht, was ich will, was sich entwickeln wird und was ich mir wünschen würde.
Ich fühle einfach nicht. Und habe das Gefühl, in meinem Kopf festzusitzen, während ich beobachte, wie mein physisches Selbst durch die Welt zieht. Interessantes Schauspiel, so ein einfach passierendes Leben.
Die Zeit verstreicht und kleckst in großen Portionen ab, während ich auf meine abendliche Selbstmedikation warte. Quasi egal was. Gib mir eine Line, eine Tüte, eine Flasche Wein, Tabletten, alles herzlich willkommen, Hauptsache, ich bin nicht mehr so wie ich meine zu sein. Und mach mir vor allem keine Gedanken mehr darum.
Großes Spektakel.
Gestern Jakob gekommen und ja, wir haben uns geküsst.
Ich komm mir so dämlich vor.
Ich habe ihn wirklich ganz ehrlich sehr vermisst im Urlaub und jetzt merke ich wieder nur, dass ich eigentlich nicht weiß, was ich will und nicht weiß, was ich fühle und nicht weiß, wie es weitergehen soll.
Ich will ihn auf jeden Fall nicht nochmal verletzen. Und sehr viel beziehungsunfähiger als ich es im Moment bin kann ich glaube ich kaum noch werden. Und das hieße soviel wie: warum sollte es diesesmal besser werden als beim letzten Mal?
Es wäre fair, zu sagen, dass das aus diesem Grund nicht weiter in diese Richtung gehen sollte. Ja, ich glaube, ich liebe ihn noch, aber Liebe ist ein schwammiger Begriff und leider nie so klar, wie in unserer Idealvorstellung - jedenfalls bei mir nicht. Und was bringt einem Liebe, wenn man von vorneherein weiß, dass man die gleichen Fehler wieder machen wird und ein kleines Arschloch sein wird, dass verletzt und kaputt macht?
Ansonsten gefressen, gefressen, gefressen. Quasi non-stop.
Ich warte auf eine Eingebung, die mir den ultimativen Re-Start ermöglichen wird. Geplant ab morgen: max. 300 Kohlenhydratekalorien, Rest O/G und vllt nochmal 300 aus Joghurt. Und Sport. 45 min. Und eine Stunde lernen. Wers glaubt.
Hachja.
Da liegt sowas unausgepacktes in meiner Unterwäscheschublade, zweiseitig angespitzt. Das möchte sich gerne einen kuscheligen Platz in meiner Haut suchen.
Kann ich nicht einfach einschlafen und den nächsten Morgen nicht mehr erleben?
15.8.06 18:55


Memo an mich...

...Passwortschutz aktivieren, nachdem ich rausgefunden habe, wie der funktioniert ^^
Honey, ich höre auch laut Musik - guess what? Bringt mir nichts ein außer Stress mit meinen Nachbarn. Es gibt x Leute, die an mich glauben und für mich da sind. Es reicht nicht. Scheinst ja große Klasse zu sein, dass ganz allein Du ausgereicht hast, um sie zu retten. Ich lebe NICHT in einer Traumwelt. Ich weiß, dass mein Leben scheiße läuft und einiges anders sein müsste und es genug Gründe für ein tolles Leben gibt und das ich mein Leben nicht lebe. Diese rationale Erkenntnis bringt einen Scheißdreck. Und Beziehungen helfen mir nicht über meine Probleme mit mir selbst hinweg. Hab ich schon probiert. Klappt nicht. Und das lag nicht an meinen Partnern, sondern an mir.
Jaja, scheiß auf Drogen und Alk und die Essstörung *prust* - wenn ich das so mal eben könnte, würd hier nicht jeder Eintrag aus depressivem Seelenmüll bestehen.
Nimms mir nicht übel, nett gemeinte Email, aber rette andere Menschen.
28.7.06 04:08


you scream in silence but I can't hear you

Mir ist schlecht.. keine Macht dem Alkohol..
Hab in der gestrigen Nacht alleine eine Flasche Wein gekillt (na gut, zum letzten Glas bin ich nicht mehr gekommen), weil ich nicht cutten wollte und da natürlich ein toller Ersatz ist *haha*.
Und dann war ich so betrunken, dass ich durch die Wohnung getorkelt bin und gekotzt hab. Haha. Das ist mir in meiner ganzen Jugend, in meinem ganzen bisherigen Leben noch nicht passiert. Ich kann halt nicht mit Drogen umgehen.
Heute der Tag war heiß, wenig effektiv und verkatert. Und ich muss immernoch die Wohnung putzen und zu Ende packen, weil ich nämlich morgen nach Wuppertal fahre und am Mittwoch nach Norwegen fliege.
Mein neues Zimmer ist richtig toll, schön groß und hell und hachja.
Und bald zieht Chrissie ein, das wird klasse!
Hab regelrecht Panik vor der Therapie heute. Vom Wein wird sie bestimmt nicht angetan sein. Alternative wäre aber cutten gewesen. Warum bin ich so verfickt? Ich weiß nicht, was ich mit der Thera machen soll.. Es bringt mir einfach so überhaupt nichts, hab ich das Gefühl.. Und ne Perspektive seh ich da im Moment auch noch nicht.. Und im Moment fühl ich mich einfach nur unwohl damit, weil ichs ja nicht schaffe, auf Drogen/cutten etc zu verzichten und die Sitzungen für mich einfach nur unangenehm sind.. Ja, ich möchte dem eigentlich noch mehr Zeit geben, aber hat es Sinn? Wie wirds weitergehen? Nur Stimmungstagebücher durchzusprechen kann ich mir auch sparen, da kann ich auch Tagebuch schreiben, da kommt mehr bei rum.. Es ist nur Wartezeit auf die hoffentlich einsetzende Hilfe, von der ich noch keine Ahnung habe, wie sie aussehen wird.. Frust..
Aber ich hab auch Wahnsinnsangst, dass es nichts bringen könnte und mein Leben einfach so weitergeht wie die letzten Jahre, dann hab ich nämlich keine Lust mehr darauf. Ich will mich nicht ewig gestört und abhängig und depressiv durchschlagen und mich dafür hassen, dass ich so bin.
Weiß einfach nicht, was ich will.. Und ich hab schon wieder soooo Lust zu cutten und vllt mach ich das auch noch.. Haha.. Warum bin ich eigentlich so unfähig, mein Leben normal zu leben? Oder will ich es einfach nicht anders? Ach Mann! Ich nerv mich schon wieder so an, ich weiß nicht, ob ich nicht noch nen Tag hier bleiben soll, hab eigentlich auch keine Lust auf meine Eltern und und und..
-.-
Men Gefühlsleben ist auch ein Chaos.
JAKOB BITTE ÜBERLESEN!
Ich krieg ständig Anfälle von Verliebtheit/Gefühlen, auf die ich aber nichts geben kann.. Ich glaub ich bin und bleibe ein emotionaler Eisklotz, der sich manchmal die Geborgenheit einer Beziehung wünscht, die ich eh nicht aufbauen könnte.
Es ist so albern.
Ich merke, dass es immernoch an mir nagt, dass F. seine Freundin hat. Ja, sie sind ein tolles Paar und ich bin neidisch.
Es nagt an mir, dass Jakob verliebt ist und ich so manches Mal doch gedacht habe/denke, dass ich ihn gerne zurück hätte. Er ist einfach ein überlieber, toller Mensch mit sehr viel Herz. Das, was man jedem nur wünschen kann. Aber das hab ich mir ja durch meine Eisklotzigkeit kaputt gemacht und das wäre auch bei nem zweiten Anlauf wahrscheinlich nicht anders, abgesehen davon, dass es den wohl nicht geben wird. Vllt hab ich auch einfach Angst, dass er weniger Zeit für mich hätte/ich weniger von ihm mitbekommen würde, wenn er in einer Beziehung wäre. Aber ich gönne ihm sein Glück voll, dennoch war es ein Schlag.
Und irgendwie reichen bei mir mal wieder ein paar Blicke, ein bisschen Aufmerksamkeit, um mich "verliebt" zu fühlen, was ein Schwachsinn. Mich will keiner und das ist auch gut so, mich hat nämlich wirklich niemand verdient.
Ist das Leben nicht immernoch schön?
28.7.06 02:30


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